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Über das Spanische Tierschutzgesetz

Hat Spanien ein Tierschutzgesetz?

Ja, erst seit Oktober 2003 gibt es in Spanien ein nationales Tierschutzgesetz. Die eine oder andere Regionen hat in neuerer Zeit Verordnungen erlassen, die z. B. dass erhängen von Windhunden mit 15.000 EUR Strafe belegt.

Leider mangelt es jedoch an der nötigen Umsetzung. Da die Verordnung noch recht neu ist, sieht selbst die Polizei noch nicht ein, warum etwas, das bislang unbestraft blieb, plötzlich unter Strafe steht. Ein Polizist erklärt hierzu, dass die Anzeige einer Privatperson von der Polizei nicht weiterverfolgt werden würde. Besser wäre es, wenn Tierschutzvereine oder Behörden Verstöße melden würden. Erst dann wären die Polizeibehörden genötigt, unter dem Druck der Öffentlichkeit etwas zu unternehmen.

Schon seit längerem fordern die Welttierschutzorganisationen von der spanischen Regierung ein Gesetz, welches für ganz Spanien gilt.Zur Zeit ist es nur Landessache und jede Region macht sich seine eigenen Gesetze.

Aber....man muss lange im Internet suchen, um überhaupt irgendeine Spur zu finden.
Fragt man nach, dann kennt es keiner wirklich, weder die Polizei noch Tierärzte, noch Tierschützer
Es ist und bleibt schwammig und je nach Fall und Örtlichkeit  wird es auch nach eigenen Ideen für die  angezeigten Fälle ausgelegt.

Anzeigen, die gemacht werden, verlaufen oft im Sande, die Akte bleibt auf dem Schreibtisch liegen oder ist irgendwann unauffindbar.

Auf diesem Gebiet gibt es nicht nur in Spanien viel zu regeln und zu erneuern. Bulgarien, Portugal, Griechenland, Türkei, China und  und  und....... Überall in diesen Ländern sind Tiere, egal welcher Art, Dinge, ein Sachgegenstand und bedarf  weder Pflicht noch Recht.

 Auszug aus Quelle  über die Methoden in südlichen Ländern, mit ihren Hunden umzugehen

Seriöse TierschützerInnen betreuen und retten seit Jahren überwiegend jene Hunde, die in südlichen Ländern, bzw. in Ländern des ehemaligen Ostblocks von verrohten Einheimischen skalpiert (Bulgarien)  werden, die man mit heißem Teer übergießt (Rumänien), die aufgehängt als Trainingsobjekt sog. „Kampfhunde“ dienen (Spanien), denen man in griechischen  Kneipen die Zigaretten im Fell ausdrückt, denen man die Pfoten „zum Spaß“ abhackt, Ohren abschneidet und die beispielsweise in Spanien zu Tausenden – wenn sie als Jagdhunde "versagen", bzw. wenn die Jagdsaison vorbei ist – im Wald so an Drahtschlingen aufgehängt werden, dass sie noch einige Stunden, oder auch Tage auf den Hinterbeinen balancierend überleben - die spanischen Jäger lassen ihre treuen vierbeinigen Jagdgenossen massenhaft "tanzen" - wie sie sagen.. 
Und natürlich versuchen die seriösen deutschen TierschützerInnen auch zumindest einen Teil jener bedauernswerten Hunde zu retten, die von den lokalen Behörden mit der perversen Absicht den Touristen "saubere und hundefreie Städte" bieten zu können,  in Hunde-Konzentrationslagern zusammengepfercht werden, um nach Tagen oder Wochen in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit Schraubenziehern erstochen, mit Eisenstangen erschlagen oder mit Gas, bzw. Giftspritzen ermordet zu werden.  

Auf dieser Extra-Seite ...(VORSICHT; NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN)
finden Sie weitere Bilder, die die Exzesse  dokumentieren, denen Hunde im europäischen Ausland massenhaft ausgesetzt sind. Oft werden die widerwärtigen Verbrechen von Sadisten im Auftrag oder mit Duldung der lokalen Polizei- und Ordnungsbehörden begangen. 



Hier sind Grundrechte des Hundes aufgeführt, zusammengestellt von Hundehaltern

1. Wir haben das Recht, vollwertige Mitglieder der Familie zu sein.
    Wir gedeihen durch soziales Miteinander, Lob und Liebe...

2.Wir haben das Recht auf Beschäftigung.
    Wir brauchen neue Spiele, Spielzeug, Erfahrungen und neue Gerüche, um uns wohlzufühlen...

3.Wir haben das Recht auf regelmäßiges Training.
    Bekommen wir es nicht, werden wir überdreht, träge oder einfach fett...

4.Wir haben das Recht, Spaß zu haben.
   Wir haben Freude daran, uns ab und zu wie Clowns zu benehmen, und unser Verhalten wird  nicht       immer vorhersehbar sein...

5.Wir haben das Recht auf die Kontrolle unserer Gesundheit.
   Bringt uns nicht erst zu unserem Tierarzt, wenn wir offensichtlich leiden ...

6.Wir haben das Recht auf eine artgerechte Fütterung.
   Wir sind von euch abhängig, weil wir wie manche Menschen nicht wissen, was gut für uns ist...

7.Wir haben das Recht, nicht deshalb abgelehnt zu werden, weil wir euren Erwartungen als                   Ausstellungssieger, Wachhund, Jäger oder Babysitter nicht entsprechen konnten...

8.Wir haben das Recht auf eine gute Erziehung.
   Sonst würde Verwirrung und Konfrontation unser Verhältnis zu euch stören und wir könnten für         uns und andere gefährlich werden...

9.Wir haben das Recht, in Würde zu leben und in Würde zu sterben, wenn die Zeit für uns da ist.

 
Der Hund als Wegwerfware

Hunde werden auf den Kanaren oftmals entsorgt, wenn sie alt, krank, kostenträchtig oder überflüssig werden. Sie werden dann einfach weggeworfen, entsorgt in Wassertanks, Mülltüten, Barancos...

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.
Tierquälerei aus Spass an der Sache...    

Warum???
Das darf man hier nicht fragen, da kommt man nicht weiter...
Fest steht, dass es eine Menge Menschen gibt, die aus Lust und Laune und ohne Grund mal eben ein Tier auch bis zu Tode quälen.
Und das nicht nur hier , sondern weltweit.


Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.
Roger Andrew Caras
  
verdreckt, verzottelt und verwarlost, Hunde, die niemals gepflegt wurden,die sich selbst überlassen wurden

Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt, als sich selbst.
Josh Billings


Wie können wir etwas ändern?


Verurteilung und Hass auf diese Länder und deren Bewohnern, die so unwissend und unsozial mit ihren Tieren umgehen ist aber trotzdem nicht der richtige Weg.  Boykott als Reiseland ist ebenso nicht der richtige Weg.
Klar ist, dass es einen Erfolg nur gemeinsam in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung geben kann, denn wir Tierschützer kommen in eine uns fremde Kultur und es bringt Unmut wenn wir nur mit erhobenen Zeigefinger dort stehen und die Menschen verurteilen.

Wie auch in vielen anderen Bereichen  einer Umstrukturierung , sollte man immer mit einer entsprechenden  Aufklärung anfangen, und da auf jeden Fall in der Folgegeneration .
Die Jagdsitten, die Hunde-Rudelhaltung z. B. bei  Menschen, die seit Generationen diese Dinge so überliefert bekommen haben, können wir leider nicht mehr ändern. Dazu fehlt dort auch Bildung und Sozialerziehung.
In den Schulen, ja sogar in den Kindertagesstätten muss man beginnen. Sozialerziehung und Umwelterziehung gehören dazu, Filme, Flyer, Events zu diesem Thema, welches bisher ja noch gar kein Thema im Leben dieser Menschen und Generationen war.
Ein Miteinander, in welchem wir, die es besser wissen, vorsichtig eine Afklärung anbieten.



Quelle: FB https://www.facebook.com/pages/Tierfreunde-Niederbayern-eV/238200099593991