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Filariosen Filaria en el perro - am Hundeherz

 

Der Hunde-Herzwurm 

In Europa sind fünf verschiedene Filarienarten beim Hund bekannt. Die Filaria tritt in zwei Formen auf, die kardiovaskuläre Art, also im Herzen und  deren Zugängen und die kutane Form im Bindegewebe.
Die Herzvariante wird von 60 verschiedenen Stechmücken übertragen. Die erwachsenen, 12 bis 30 cm großen Herzwürmer leben hauptsächlich in den Pulmonalarterien und im Herzen. Ihre Lebensdauer beträgt ca.7 Jahre. Endwirt und Erregerreservoir ist der Hund, aber auch andere Säugetiere, wie Fuchs,Katze, sehr selten auch der Mensch. Das Vorkommen erstreckt sich über den gesamten Mittelmeerraum. Die kanarischen Inseln "La Palma", sowie "Teneriffa" sind Hoch-Endemiegebiete. Auf Teneriffa sind 61 % der Hunde infiziert.
Quelle: Filaria Info
 
Grundsätzlich setzen die Symptome erst Monate nach der eigentlichen Infektion ein. Das heißt, erst wenn sich die Herzwurmlarve zum ausgewachsenen Wurm entwickelt hat.
Aufgrund ihrer Länge können die Würmer auch Knäuel bilden und Blutgefäße verstopfen (Thrombose). Wandern die Würmer ins Herz, können bei starkem Befall Herzrhytmusstörungen bis hin zum Herzversagen sowie Leber- und Nierenstörungen und Blutarmut hinzukommen.
Die Herzwurmerkrankung (kardiovaskuläre Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde und weiterer Hundeartiger, seltener auch bei Katzen. Sie ist nur schwer zu behandeln und verläuft oft tödlich. Sie kommt vor allem in Nord- und Mittelamerika vor, ist aber auch im Mittelmeerraum (vor allem in Italien, Griechenland, Südfrankreich, Portugal und auf den Kanarischen Inseln) und den tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet, weshalb sie auch als „Mittelmeerkrankheit“ eingestuft wird. Einzelfälle wurden auch in Ungarn und im Tessin beobachtet, weshalb insbesondere Hunde bei Urlaubsreisen in diese Regionen ansteckungsgefährdet sind. 

Erreger


Der Erreger der Dirofilariose ist die Filarienart Dirofilaria immitis.  Ein Teil des Entwicklungszyklus, vom Larvenstadium 1 bis 3 (Mikrofilarien), verläuft durch Stechmücken. Bislang wurden über 70 Stechmückenarten als Träger nachgewiesen, allerdings nicht die in Mitteleuropa heimischen Arten. Die Stechmücke überträgt beim Saugakt diese Mikrofilarien auf das Tier.
In der Unterhaut erfolgt innerhalb von 2 Monaten die Entwicklung zum Larvenstadium 4. Diese Larven 4 wandern über die Muskulatur in die Blutgefäße ein und entwickeln sich nach weiteren zwei bis drei Monaten zu den erwachsenen Herzwürmern (Makrofilarien).
Die erwachsenen Herzwürmer sind etwa 1 mm dick und 20 bis 30 cm lang und siedeln sich vor allem im der Lunge an, bei stärkerem Befall auch in der rechten Herzhälfte und den herznahen Abschnitten der Hohlvenen an.
Etwa sechs Monate nach der Infektion bilden die Weibchen wiederum Mikrofilarien, die mit dem Blut in kleinere Blutgefäße gelangen und gegebenenfalls von Mücken beim Saugakt wieder aufgenommen werden. Mikrofilarien können bis zu drei Jahre in der Blutbahn zirkulieren.

Die Erkrankung kommt in den endemischen Gebieten vor allem beim Hund vor. Katzen sind deutlich seltener betroffen, auch Füchse, Robben und selten Menschen können erkranken.

Klinisches Bild

Mit Herzwurm infiziertes Hundeherz
 
Die befallenen Tiere zeigen mit der Entwicklung der reifen Würmer, also erst etwa 6 Monate nach der Infektion, in Abhängigkeit vom Befallsgrad eine reduzierte Leistungsfähigkeit und ermüden schnell. Es entwickelt sich eine Rechtsherzinsuffizienz mit Überlastung und Erweiterung der rechten Herzseite (Cor pulmonale) mit Atemnot, Husten und der Bildung von Ödemen.

Infolge der Herzinsuffizienz kann auch ein Leber- und Nierenversagen entstehen. Bei Katzen kann es zu einer Thromboembolie der Lungenarterien mit Atemnot und tödlichem Ausgang kommen.
Die Diagnose kann durch eine mikroskopische Untersuchung von Kapillarblut oder einen Knott-Test auf Mikrofilarien erfolgen, die Nachweissicherheit beträgt aber nur etwa 75 %. Der Antigennachweis im Serum ist ebenfalls erst ein halbes Jahr nach der Infektion, mit der Freisetzung von Mikrofilarien sicher. Für den Nachweis existiert ein immunochromatographischer Schnelltest (Speed DIRO).[1]

Therapie

Die Therapie ist kompliziert, da Herzwürmer zwar für Wirkstoffe wie Diethylcarbamazin oder Melarsamin prinzipiell empfänglich sind, aber bei stärkerem Befall eine Embolie oder eine schwere anaphylaktische Reaktion infolge des massiven Absterbens von Mikrofilarien entstehen kann.

Die Behandlung wird deshalb meist bei schwerem Befall mit Antihistaminika kombiniert. Die Behandlung mit Levamisol kann bei Hunden ebenfalls schwere Nebenwirkungen (Blutungen, hämolytische Anämie) hervorrufen. Die operative Entfernung der Herzwürmer ist ebenfalls risikobehaftet und nur in spezialisierten Kliniken möglich.

Wegen der Probleme bei der Therapie ist die Vorbeugung umso wichtiger. Eine Behandlung mit Ivermectin, Moxidectin, Selamectin, Milbemycinoxim oder Lufenuron vor Beginn der Urlaubsreise kann eine Infektion verhindern.
Quelle

Im Mississippi-Delta werden zunehmend Herzwürmer isoliert, die auf keinen dieser Wirkstoffe mehr ansprechen. Aufgrund dieser Resistenzen wird abgeraten, diese Wirkstoffe für ein allmähliches Töten (slow kill) von Herzwürmern einzusetzen, wie es viele Jahre zur Prävention anaphylaktischer Reaktionen empfohlen wurde. Zudem sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Exposition von Hunden gegenüber Mücken zu minimieren.


Quelle und Bild:

 

Unerkannt oder zu spät behandelt, führt ein  Befall zum Tod.

Diagnose:

Durch Blutuntersuchung und Untersuchung des Herzens und der Lunge mittels Röntgen, Ultraschall und EKG kann man die Erkrankung mit Herzwürmern diagnostizieren.

Behandlung und Vorbeugung:

Herzwürmer können durch Wurmmittel wirkungsvoll bekämpft und abgetötet werden. Allerdings darf mit dem Einsatz nicht gewartet werden, bis sich die ausgewachsenen Würmer in der Lunge festgesetzt haben, denn die absterbenden Würmer verstopfen die Blutgefäße und verursachen so gefährliche Embolien und Thrombosen. Von daher ist eine regelmäßige und rechtzeitige Entwurmung notwendig, um Herzwürmer noch im Larvenstadium nebenwirkungsfrei zu bekämpfen.

Ergänzend ist ein Schutz der Hunde vor dem Angriff der übertragenden Stechmücken, in Form von repellierenden Halsbändern oder spot-on Präparaten, bei Reisen ist gefährdete Länder als Vorbeugung sinnvoll.

    

Filaria en el perro


En Europa se conocen 5 diferentes especies de Filaria en el perro. La Filaria aparece de dos formas distintas, de forma cardiovascular, o sea en el corazón y sus accesos, y de forma cutánea en el tejido.

La variante coronaria se trasmite por 60 diferentes especies de mosquitos a través de picaduras. Los gusanos adultos que alcanzan un tamaño de entre 12 y 30 cm, viven principalmente en las arterias pulmonares y en el mismo corazón. Su duración de vida es de unos 7 años. El recibidor último es el perro pero también puede ser el zorro, el gato y, en ocasiones, el ser humano. Su aparición se traslada sobre el territorio de la Peninsula, Mediterraneo, Canarias. Las islas “La Palma” y “Tenerife” son zonas de alto riesgo, puesto que en Canarias el 25 %, y en Tenerife especialmente el 61 % de los perros están infectados. Es decir, que en Canarias cada cuarto perro , y en Tenerife cada segundo (!!!) perro la padece.

En un principio los primeros sintomas empiezan meses después de la infección. Es decir, cuando la larva se haya desarrollado en un gusano adulto. Debido a su longitud es posible que se enrollen y así obstruyen algun vaso sanguineo (trombosis). Si los gusanos llegan al corazón, pueden producir en cantidad irregularidades cardiovasculares hasta paralisis del corazón, trastornos renales y hepáticas y anémia.

En caso de no descubrirlo ni diagnosticarlo produce la MUERTE.



Diagnosticar:
A través de analítica sanguínea y examinación del corazón y de los pulmones  con radiografía, Ultrasonido/ écografía y electrocardiograma.
Diagnosticar:

 Tratamiento y Prevención:

Los gusanos del corazón se pueden tratar y finalmente exterminar con un medicamento especifico. Pero no se puede esperar hasta que lleguen a los pulmones ya que al morir obstruirían los vasos sanguíneos y producirían trombosis y embolias peligrosas. Por esa razón es importante liberar y desparasitar al tiempo y de forma contínua para así eliminarlos en su estado de larvas y sin efectos secundarios.

Como medida complementaria se recomiendan medidas preventivas contra los ataques de los mosquitos transmisores con productos de efecto repelente como collares y “spot on” (pipetas) .

En los viajes a paises de riesgo siempre se aconseja prevención.